Apfelpfannkuchen aus dem Ofen: ein Blech, kein Wenden, alle werden satt

Apfelpfannkuchen aus dem Ofen: ein Blech, kein Wenden, alle werden satt

Pfannkuchen für die ganze Familie, ohne eine halbe Stunde am Herd zu stehen und einen nach dem anderen zu wenden? Das geht mit dem Apfelpfannkuchen aus dem Ofen. Der Teig kommt in eine heiße Form, darauf Äpfel – und nach 20 Minuten holen Sie einen großen, aufgegangenen, goldbraunen Pfannkuchen aus dem Ofen.

Er schmeckt wie ein Mittelding aus Pfannkuchen und Ofenschlupfer: außen knusprig am Rand, innen weich und saftig. Perfekt für einen Sonntagmorgen oder als süßes Abendessen.

Zeit und Portionen

  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Backzeit: 20 bis 25 Minuten
  • Für 4 Personen (Auflaufform oder ofenfeste Pfanne, etwa 28 cm)

Zutaten

  • 3 Eier (Größe M)
  • 250 ml Milch
  • 150 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskoop oder Elstar)
  • 30 g Butter
  • ½ TL Zimt
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Zubereitung

  1. Ofen und Form vorheizen. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter in die Form geben und die Form für 5 Minuten mit in den Ofen stellen, bis die Butter geschmolzen und heiß ist.
  2. Teig rühren. Eier, Milch, Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Er sollte etwa so flüssig sein wie Sahne. 5 Minuten ruhen lassen.
  3. Äpfel schneiden. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Schälen ist nicht nötig. Die Spalten mit dem Zimt mischen.
  4. Teig in die heiße Form. Die Form vorsichtig aus dem Ofen nehmen (Topflappen!), die heiße Butter etwas verschwenken und den Teig hineingießen.
  5. Äpfel verteilen. Die Apfelspalten fächerartig auf dem Teig verteilen. Sie sinken leicht ein, das ist gewollt.
  6. Backen. Den Pfannkuchen 20 bis 25 Minuten backen, bis er hoch aufgegangen und am Rand tief goldbraun ist. Die Ofentür in den ersten 15 Minuten nicht öffnen.
  7. Servieren. Sofort aus dem Ofen holen, mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden. Er fällt beim Abkühlen etwas zusammen – das ist normal.

Tipps für das beste Ergebnis

Das Geheimnis ist die heiße Form. Wenn der kalte Teig auf die heiße Butter trifft, beginnt er sofort zu stocken und geht im Ofen schön auf. In einer kalten Form wird der Pfannkuchen flach und zäh.

Säuerliche Äpfel geben den besten Geschmack, weil sie zum süßen Teig einen schönen Kontrast bilden. Boskoop, Elstar oder Braeburn sind ideal. Sehr weiche Sorten zerfallen leicht.

Lassen Sie den Teig kurz ruhen. So quillt das Mehl, und der Pfannkuchen wird zarter.

Varianten

  • Mit Birne: Statt Äpfeln zwei reife, aber feste Birnen verwenden, dazu eine Prise Kardamom.
  • Mit Beeren: Eine Handvoll Heidelbeeren oder Himbeeren statt Äpfeln – auch tiefgekühlt.
  • Herzhaft: Zucker und Äpfel weglassen, dafür Speckwürfel, Zwiebeln und geriebenen Käse auf den Teig geben.
  • Vollkorn: Die Hälfte des Mehls durch Dinkelvollkornmehl ersetzen.

Aufbewahrung

Am besten schmeckt der Ofenpfannkuchen frisch. Reste halten sich abgedeckt einen Tag im Kühlschrank. Aufwärmen in der Pfanne bei mittlerer Hitze, so wird der Rand wieder etwas knusprig. Kalt schmeckt er auch – fast wie ein Apfelkuchen.

Ein Rezept für den Sonntagmorgen

Der Ofenpfannkuchen ist perfekt, wenn die ganze Familie gleichzeitig frühstücken möchte. Während er im Ofen aufgeht, decken Sie den Tisch und kochen Kaffee. Alle sitzen zusammen, statt dass einer am Herd steht und Pfannkuchen für Pfannkuchen ausbackt.

Kinder lieben es, durch die Ofentür zuzusehen, wie der Teig sich aufbläht. Und wenn er auf den Tisch kommt, darf jeder sich sein Lieblingsstück aussuchen – mit besonders vielen Äpfeln oder mit dem knusprigsten Rand.

Welche Äpfel im Herbst?

Im Herbst gibt es auf den Wochenmärkten eine große Auswahl an heimischen Apfelsorten. Für dieses Rezept eignen sich besonders Boskoop, Elstar, Braeburn oder Topaz. Sie haben eine angenehme Säure und behalten beim Backen ihre Form. Sehr mehlige Äpfel zerfallen dagegen schnell.

Kleine Menüidee

Zum Brunch passen dazu ein Obstsalat, Joghurt und frisch gepresster Orangensaft. Als süßes Abendessen genügt ein Glas Milch oder ein Kräutertee dazu – ganz wie früher bei Oma.

Häufige Fragen

Warum geht mein Pfannkuchen nicht auf?

Meist war die Form nicht heiß genug oder die Ofentür wurde zu früh geöffnet. Heizen Sie Ofen und Form gut vor und lassen Sie die Tür in den ersten 15 Minuten zu. Auch zu viel Mehl macht den Teig schwer.

Welche Form eignet sich am besten?

Eine gusseiserne Pfanne ist ideal, weil sie die Hitze gut speichert. Eine Auflaufform aus Keramik oder Glas oder eine runde Tarteform funktionieren ebenfalls. Wichtig ist, dass die Form ofenfest ist und vor dem Einfüllen richtig heiß wird.

Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?

Ja, der Teig kann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Morgens kurz durchrühren und eventuell einen Schluck Milch dazugeben. Die Äpfel erst kurz vor dem Backen schneiden, damit sie nicht braun werden.

Geht das auch mit weniger Zucker?

Sie können den Zucker im Teig ganz weglassen. Die Äpfel bringen eigene Süße mit, und mit Zimt und Vanille schmeckt der Pfannkuchen trotzdem rund. Zum Servieren eignen sich dann Joghurt oder etwas Apfelmus.

Was passt dazu?

Klassisch ist Puderzucker oder Zimtzucker. Sehr gut passen auch Vanillesoße, ein Klecks Joghurt, Quark oder Apfelmus. Für den Sonntagsbrunch servieren Sie ihn mit frischem Obst und einer Tasse Kaffee.

Kann ich den Teig mit Pflanzenmilch zubereiten?

Ja, Hafer- oder Sojadrink ohne Zucker funktionieren gut. Der Pfannkuchen geht genauso auf, schmeckt nur etwas milder. Statt Butter können Sie für die Form auch Rapsöl verwenden. Wichtig ist auch hier, dass die Form richtig heiß ist.

Fazit

Ein Blech, kein Wenden, und alle werden satt: Der Apfelpfannkuchen aus dem Ofen ist ein echter Familienliebling. Probieren Sie ihn am Wochenende aus!