Grießbrei mit Apfelmus und Zimt: cremig wie früher und in 10 Minuten fertig
Grießbrei mit Apfelmus und Zimt erinnert viele von uns an die Kindheit. Er ist warm, weich und süß und in 10 Minuten fertig. Es braucht nur Milch, Grieß und ein paar Handgriffe, damit er schön cremig wird und keine Klümpchen hat.
Mit Apfelmus und einer Prise Zimt wird aus dem einfachen Brei ein richtiges Wohlfühlgericht. Er passt zum Frühstück, als Nachtisch oder als Abendessen an einem kalten Tag.
Zeit und Portionen
Vorbereitung: 2 Minuten. Kochzeit: 8 bis 10 Minuten. Das Rezept reicht für 2 große oder 3 kleine Portionen.
Zutaten
- 500 ml Milch (oder Pflanzendrink)
- 50 g Weichweizengrieß
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zucker (kann man auch weglassen)
- 1 Stück Vanilleschote oder 1 TL Vanillezucker
- 1 kleines Stück Butter (nach Wunsch)
- 150 g Apfelmus
- Zimt zum Bestreuen
Zubereitung Schritt für Schritt
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Die Milch mit Salz, Zucker und Vanille in einem kleinen Topf aufkochen. Dabei den Topf nicht aus den Augen lassen, denn Milch kocht schnell über.
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Die Hitze auf mittlere Stufe stellen. Den Grieß in dünnem Strahl in die Milch rieseln lassen und dabei die ganze Zeit mit einem Schneebesen rühren.
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Den Brei bei kleiner Hitze 3 bis 5 Minuten köcheln lassen. Er dickt ein und wird cremig.
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Den Topf vom Herd nehmen, zugedeckt 3 Minuten quellen lassen. Wer mag, rührt jetzt ein Stückchen Butter unter.
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In Schälchen füllen. Einen großen Löffel Apfelmus in die Mitte setzen und mit Zimt bestreuen.
Damit der Grießbrei gelingt
Der wichtigste Punkt: Den Grieß langsam einrieseln lassen und gleichzeitig rühren. Dann entstehen keine Klümpchen. Falls doch welche entstehen, hilft kräftiges Rühren mit dem Schneebesen.
Der Brei dickt beim Abkühlen noch nach. Er darf im Topf deshalb noch eine Spur flüssiger sein, als du ihn später essen möchtest.
Tipps
- Mehr Grieß macht den Brei fester, weniger macht ihn flüssiger. Für einen sehr cremigen Brei nimm 40 g.
- Selbst gemachtes Apfelmus schmeckt am besten. Geschälte Äpfel in Stücken mit etwas Wasser weich kochen und zerdrücken.
- Wenn du ohne Zucker kochst, reicht die natürliche Süße von Apfelmus und Zimt oft schon aus.
- Der Brei schmeckt auch mit gemahlenen Nüssen oder Rosinen.
Varianten
- Mit Kakao: 1 TL Kakao in die Milch rühren.
- Mit Beeren: Heidelbeeren oder Kirschen statt Apfelmus.
- Mit gerösteten Mandeln: Blättchen in der Pfanne hell rösten und obenauf streuen.
- Mit Pflanzendrink: Hafer- oder Mandeldrink funktionieren gut, der Brei wird etwas milder.
Aufbewahren
Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen gibst du einen Schuss Milch dazu und erhitzt den Brei unter Rühren. Kalt wird er sehr fest und schmeckt dann eher wie ein Pudding.
Häufige Fragen
Wie bekomme ich keine Klümpchen im Grießbrei?
Lass den Grieß langsam in die heiße Milch rieseln und rühre dabei ständig mit dem Schneebesen. Gib ihn nie auf einmal in den Topf.
Welcher Grieß ist am besten?
Weichweizengrieß ist der Klassiker für Brei. Hartweizengrieß ist gröber und braucht etwas länger zum Quellen.
Kann ich den Brei ohne Zucker kochen?
Ja. Der Zucker ist nur ein kleiner Zusatz. Mit Apfelmus und Zimt schmeckt der Brei auch ohne ihn rund und mild.
Warum brennt die Milch an?
Meist ist die Hitze zu hoch oder du rührst zu wenig. Ein dickwandiger Topf und mittlere Hitze helfen.
Kann ich Grießbrei vorbereiten?
Besser nicht lange im Voraus. Er wird beim Stehen fest. Mit etwas Milch lässt er sich aber am nächsten Tag wieder cremig rühren.
Passt der Brei auch für Kinder?
Ja, viele Kinder lieben ihn. Lass ihn etwas abkühlen, bevor du ihn servierst, und gib den Zimt in kleiner Menge dazu.
Grießbrei mit Apfelmus ist ein einfaches Gericht aus wenigen Zutaten, das auch heute noch gut ankommt.
Koch ihn am Wochenende zum Frühstück, er sorgt für ein gemütliches Gefühl am Tisch.
