Linseneintopf mit Karotten: ein Topf, sättigend und mit einem Schuss Essig abgeschmeckt
Ein Linseneintopf mit Karotten ist ein Gericht, das einfach alles kann. Er ist günstig, sättigt lange, kommt mit einem Topf aus und wird mit etwas Essig am Ende angenehm frisch. Genau so hat ihn meine Oma immer gekocht.
Das Schöne daran: Du musst die Linsen nicht einweichen. Ein bisschen Gemüse schneiden, alles in den Topf geben, und nach 30 Minuten steht das Essen auf dem Tisch.
Zeit und Portionen
Vorbereitung: 15 Minuten. Kochzeit: 30 bis 35 Minuten. Das Rezept ergibt 4 große Portionen.
Zutaten
- 250 g Tellerlinsen (braun)
- 4 Karotten
- 2 mittelgroße Kartoffeln (nach Wunsch)
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Stange Lauch oder 2 Stangen Sellerie
- 2 EL Öl
- 1 EL Tomatenmark
- 1,3 Liter Gemüsebrühe
- 2 Lorbeerblätter
- 1 TL Majoran
- 2 bis 3 EL Essig (Apfel- oder Rotweinessig)
- Salz und Pfeffer
Zubereitung Schritt für Schritt
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Die Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen und verlesen. Manchmal ist ein kleines Steinchen dabei.
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Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Karotten, Kartoffeln und Lauch in kleine Stücke schneiden.
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Das Öl im Topf erhitzen. Zwiebel und Lauch darin 3 Minuten andünsten, dann Knoblauch und Tomatenmark kurz mitrösten.
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Karotten und Kartoffeln dazugeben, 2 Minuten umrühren und dann die Linsen unterrühren.
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Mit der Brühe aufgießen, Lorbeer und Majoran hinzufügen. Aufkochen und bei kleiner Hitze ohne Deckel oder mit schräg aufgelegtem Deckel 25 bis 30 Minuten köcheln lassen.
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Zwischendurch umrühren. Wenn der Eintopf zu dick wird, gieße etwas heißes Wasser nach.
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Sind die Linsen weich, nimm den Topf vom Herd. Lorbeerblätter herausfischen und mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Warum der Essig wichtig ist
Der Essig kommt erst am Ende in den Topf. Er macht den Eintopf runder und frischer, ohne dass man ihn deutlich herausschmeckt. Gibst du ihn zu früh dazu, bleiben die Linsen manchmal fester.
Fang mit 2 Esslöffeln an und probiere. Jeder Haushalt hat da seinen eigenen Geschmack.
Tipps
- Salze erst am Schluss. Zu früh gesalzene Linsen werden zäher.
- Rote Linsen zerfallen schnell und passen weniger gut. Nimm Tellerlinsen oder Berglinsen.
- Der Eintopf wird am nächsten Tag noch aromatischer.
- Ein Stück Räucherwurst oder Speck gibt Tiefe, ist aber kein Muss.
Varianten
- Mit Würstchen: Wiener Würstchen in Scheiben die letzten 5 Minuten mitziehen lassen.
- Vegetarisch: Ein Teelöffel Paprikapulver (geräuchert) ersetzt den Geschmack der Wurst.
- Mit Sellerie und Petersilienwurzel: noch mehr Wurzelgemüse für einen kräftigeren Geschmack.
- Cremig: Etwa ein Viertel der Linsen pürieren und wieder unterrühren.
Aufbewahren
Im Kühlschrank hält sich der Eintopf 3 bis 4 Tage. Zum Aufwärmen etwas Wasser dazugeben. Du kannst ihn auch portionsweise einfrieren, er schmeckt nach dem Auftauen fast wie frisch gekocht.
Häufige Fragen
Muss ich die Linsen einweichen?
Bei Tellerlinsen und Berglinsen ist das nicht nötig. Sie sind nach etwa 30 Minuten gar. Wenn du sie 2 Stunden einweichst, verkürzt sich die Kochzeit etwas.
Warum sind meine Linsen nicht weich geworden?
Meist lag es an zu altem Vorrat oder daran, dass Essig oder Salz zu früh dazukamen. Koche sie einfach noch 10 Minuten weiter und gib bei Bedarf Wasser nach.
Welchen Essig nehme ich?
Apfelessig und Rotweinessig passen am besten. Auch Balsamico geht, färbt den Eintopf aber dunkler.
Kann ich den Eintopf ohne Kartoffeln kochen?
Ja, dann wird er etwas dünner. Du kannst die Menge der Linsen leicht erhöhen oder mehr Karotten nehmen.
Wie verhindere ich, dass er zu dick wird?
Linsen quellen beim Stehen stark auf. Gib deshalb beim Aufwärmen immer etwas Brühe oder Wasser dazu.
Passt auch Dosenlinsen?
Ja, sie sind schneller. Dann kochst du das Gemüse zuerst in der Brühe gar und gibst die abgespülten Linsen erst für die letzten 10 Minuten dazu.
Dieser Linseneintopf ist ein einfaches Alltagsgericht, das wenig kostet und gut sättigt.
Mit einer Scheibe Brot dazu hast du ein vollständiges Mittagessen.
